Durchstarten mit dem Businessplan:
Welche Rechtsform
ist die richtige für mein Unternehmen? 

Es gibt viele Möglichkeiten, ein Unternehmen zu führen. Willst Du allein arbeiten? Oder hast Du Partner an Deiner Seite? Wie viel Eigenkapital kannst Du einbringen? Informiere Dich auf dieser Seite über die verschiedenen Rechtsformen, bevor Du Deinen Businessplan erarbeitest. Entscheide Dich für diejenige Form, die am besten zu Deiner Geschäftsidee passt.

Businessplan Rechtsform

Warum solltest Du dich vor der Existenzgründung intensiv mit den Rechtsformen beschäftigen?

Die Wahl der Rechtsform hat weitreichende Folgen für Dein Unternehmen – finanzielle, steuerliche, rechtliche und persönliche. Hier bekommst du einen Überblick, welche Punkte eng mit der Rechtsform verknüpft sind:

All diese wichtigen Fragen werden durch die Rechtsform maßgeblich beeinflusst.

Was ist überhaupt eine Rechtsform?

Bevor Du Deinen Businessplan erstellst, musst Du Dich für eine Rechtsform entscheiden, mit der Du Dein Unternehmen führen willst. Folgende grundlegende Frage solltest du vorab klären: Willst Du FreiberuflerKleingewerbetreibender oder Kaufmann werden?

Freiberufler

Es gibt Berufe, die Du auch ohne Rechtsform ausüben kannst. Fällt das, was du tun willst, in einen Bereich des freiberuflichen Arbeitens? Willst Du allein wissenschaftlich, künstlerisch, schriftstellerisch, unterrichtend oder erzieherisch tätig sein? Dann kannst Du Deine Dienstleistung als Selbstständiger anbieten. Entscheidend dabei ist, was Du tust und nicht Deine Berufsausbildung. Das Finanzamt entscheidet letztendlich, ob Deine Tätigkeit als freiberuflich oder gewerblich gilt.

Vorteile für Freiberufler: 
Deine Arbeiten sind nicht gewerbesteuerpflichtig. Der steuerliche Gewinn wird über die EÜR ermittelt. Eine zeitaufwendige Buchhaltung entfällt somit.

Kleingewerbetreibender

Willst Du Dienstleistungen anbieten? Etwa Beratung, Coaching? Oder einen Kurierdienst? Und das alles soll in einem überschaubaren Rahmen erfolgen? Bei kleineren Unternehmen ist der Verwaltungsaufwand nicht so groß. Sie werden nicht als Kaufleute eingestuft, sondern als Kleingewerbetreibende. Hier muss kein Eintrag im Handelsregister erfolgen.

Vorteile für Kleingewerbetreibende: 
Ein Kleingewerbe zu gründen erfolgt formlos und kostengünstig. Du musst kein Startkapital mitbringen. Wenn Du weniger als 17.500 Euro pro Jahr einnimmst, verlangt das Finanzamt lediglich eine Steuererklärung. Darüber hinaus erstellst Du eine einfache EÜR. Gewerbesteuer fällt erst ab einem Gewinn von mehr als 24.500 Euro pro Jahr an. Bei den genannten Vorteilen solltest du jedoch eines beachten: Du haftest mit Deinem Privatvermögen.   

Als Kleingewerbetreibender kannst Du Dein Unternehmen in das Handelsregister eintragen lassen. Dann wirst Du Kaufmann – mit allen Rechten und Pflichten.

Kaufmann

Wenn Du ein Handelsgewerbe betreibst, bist Du „Kaufmann im Sinne des Gesetzes“ (§1 HGB). Das heißt, Du führst einen Geschäftsbetrieb. Ab gewissem Umfang, bestimmter Größe und Komplexität zählst Du zu den Gewerbetreibenden. Ausschlaggebend für die Einstufung sind unter anderem

Gewerbetreibende müssen sich in das Handelsregister eintragen lassen. Als Gewerbetreibender kannst Du zwischen verschiedenen Rechtsformen wählen. Diese lassen sich unter anderem durch die Art der Haftung, des einzubringenden Kapitals und der Besteuerung voneinander abgrenzen.

Die Unterschiede der Rechtsformen zeigen wir Dir im Folgenden auf.

Rechtsformen: Welche gibt es?

Gewerbliche Unternehmen werden eingeteilt in

Einzelunternehmen und Personengesellschaften haften mit ihrem persönlichen Vermögen für die Schulden des Unternehmens, benötigen kein Mindestkapital, sind Inhaber und leiten das Unternehmen. Der typische Einzelunternehmer ist der eingetragene Kaufmann.

Zu den Personengesellschaften zählen die

Kapitalgesellschaften haften nur teilweise. Gesellschafter und Aktionäre stehen für geschäftliche Aktivitäten in Höhe ihrer Einlage ein. Sie geben Kapital, ohne dass sie aktiv an der Geschäftsführung beteiligt werden müssen.

Zu den Kapitalgesellschaften zählen die

Wie unterscheiden sich die Rechtsformen?

Wir zeigen Dir die gängigsten Rechtsformen auf und erklären die Unterschiede:

  1. Einzelunternehmen
  2. GbR
  3. GmbH
  4. GmbH & Co. KG
  5. UG (haftungsbeschränkt)
  6. Aktiengesellschaft(AG)
  7. Kommanditgesellschaft(KG)
  8. Offene Handelsgesellschaft (OHG)

1. Einzelunternehmen

Du willst als Gewerbetreibender oder Freiberuflicher erst einmal allein arbeiten? Das Einzelunternehmen eignet sich zum Einstieg. Es ist kein Mindestkapital notwendig. Die Gründung ist einfach und kostengünstig.

Gründung

  • Als Freiberufler musst Du lediglich eine Steuernummer beim Finanzamt beantragen und Deine Selbstständigkeit dort angeben.
  • Als Kleingewerbetreibender meldest Du Deine Tätigkeit beim Gewerbeamt an. Dann kannst Du dich in das Handelsregister eintragen lassen. Als „eingetragener Kaufmann“ (e.K.) übernimmst Du sämtliche Rechte und Pflichten eines Kaufmanns.
  • Auch als Kaufmann bzw. Kauffrau meldest Du Dein Unternehmen beim Gewerbeamt an und lässt es über einen Notar in das Handelsregister eintragen.

Unternehmensführung

Du bist Inhaber und leitest das Unternehmen. Du trägst die volle Verantwortung.

Haftung

Du haftest voll mit Deinem gesamten Vermögen. Auch mit dem Privatvermögen.

Steuern

Als Freiberufler und als Kleingewerbetreibender erstellst Du eine EÜR. Du unterliegst der Unternehmenssteuer. Als Kaufmann bist Du buchführungs-, bilanzierungs- und publizierungspflichtig. Hier fällt Gewerbesteuer an.

Für wen geeignet? 
Wer mit geringen Kosten und als Einzelperson schnell und leicht in die Selbstständigkeit starten will, für den kommt das Einzelunternehmen in Frage. Wichtig: Du trägst das alleinige Risiko. Daher solltest Du genau abklären, welche Risiken bei der Ausübung des Geschäfts bestehen und inwieweit diese abgesichert werden können.

2. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Willst Du zusammen mit einem Geschäftspartner ein Unternehmen gründen? Ob freie Berufe, Arbeitsgemeinschaften, Kleingewerbetreibende oder Praxisgemeinschaften: Jede Geschäftspartnerschaft kann in Form einer GbR erfolgen. Für eine GbR ist zunächst kein Kapital notwendig, dass Du einbringen musst. Der Umsatz pro Jahr einer GbR darf maximal 250.000 Euro betragen. Wenn ihr ein Handelsgewerbe betreibt, wird die GbR automatisch zur „Offenen Handelsgesellschaft (OHG)“.

Gründung

  • Um eine GbR zu gründen, braucht es mindestens zwei Existenzgründer.
  • Alle wichtigen Punkte zum Unternehmen regelt ihr in einem Gesellschaftsvertrag. Er kann formlos und ohne Beurkundung erfolgen. Der Vertrag ist nicht gesetzlich vorgeschrieben.
  • Wenn ein Gewerbe ausgeübt wird, muss dies durch die Gesellschafter beim Gewerbeamt angemeldet werden.

Unternehmensführung

Alle Gesellschafter leiten das Unternehmen. Oder ihr legt vertraglich fest, wer von euch die Firma leitet.

Haftung

Gesellschafter einer GbR haften gesamtschuldnerisch und persönlich mit dem Gesellschafts- und dem Privatvermögen.

Steuern

Wenn Du als Freiberufler eine GbR gründest, fällt Umsatzsteuer an. Gewerbesteuer ist nur dann zu zahlen, wenn es sich bei eurem Unternehmen um einen Gewerbebetrieb handelt.

Für wen geeignet? 
Die GbR eignet sich für Kleinunternehmen und für Freiberufler, deren Geschäfte die Inhaber selbst führen.

3. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH ist eine der angesehensten und beliebtesten Rechtsformen in Deutschland. Du haftest hier nicht mit Deinem Privatvermögen. Die Haftung ist begrenzt auf das einzubringende Stammkapital. Für eine GmbH muss eine doppelte Buchführung und eine Jahresbilanz erstellt werden.

Gründung

  • Eine GmbH kannst Du allein oder zusammen mit mehreren Gesellschaftern gründen.
  • Bei dieser Rechtsform sind mindestens 25.000 Euro als Stammeinlage vor Gründung einzuzahlen. Die Haftung ist auf diese Einlage begrenzt. Neben der Gründung mit Bareinlage ist auch eine Sachgründung möglich. Dabei ist ein Teil der Stammeinlage als Sachwert möglich.
  • Die GmbH wird in das Handelsregister eingetragen. Ein notariell beurkundeter Gesellschaftervertrag ist gesetzlich ebenfalls vorgeschrieben.

Unternehmensführung

Wenn Du eine GmbH gründest, bist Du Gesellschafter dieses Unternehmens. Des Weiteren gibt es immer einen Geschäftsführer. Das musst aber nicht Du selbst sein. Du kannst auch einen einstellen. Bei mehreren Gesellschaftern könnt ihr euch auf einen von euch festlegen. Die Gesellschafterversammlung kontrolliert und entscheidet. Je nach Höhe der Gesellschafteranteile verteilen sich die Stimmanteile. Ab 500 Arbeitnehmern ist zudem ein Aufsichtsrat einzurichten, der die Geschäftsführung überwacht.

Haftung

Du haftest nur in Höhe der Stammeinlage, nicht mit Deinem Privatvermögen.

Steuern

Wenn Du eine GmbH gründest, zahlt diese Umsatz- und Gewerbesteuer, Lohn-, Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer.

Für wen geeignet? 
Wenn Dir das Risiko zu groß ist, mit Deinem Privatvermögen zu haften, dann kann eine GmbH die richtige Lösung für Dich sein. Außerdem genießt diese Rechtsform hohes Ansehen bei Geschäftspartnern und Kreditgebern.

4. GmbH & Co. KG

Die GmbH & Co. KG ist eine Sonderform der Kommanditgesellschaft (KG). Bei der KG haftet der Komplementär mit seinem gesamten Vermögen. Bei der GmbH & Co. KG tritt an die Stelle des Komplementärs die GmbH. Dadurch ist die Haftung auf das Firmenvermögen der GmbH beschränkt. Diese Rechtsform wird gerne verwendet, wenn viele Kommanditisten Kapital mitbringen, aber aufgrund des hohen Finanzvolumens niemand die Rolle des persönlich haftenden Gesellschafters einnehmen will.

Gründung

  • Die GmbH & Co. KG kann durch mindestens zwei Parteien gegründet werden – der GmbH als Komplementär und dem Kommanditisten.
  • Ein Gesellschaftsvertrag ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird aber empfohlen.
  • Die GmbH & Co KG wird in das Handelsregister 
    eingetragen.

Unternehmensführung

Die Geschäfte werden vom Geschäftsführer der GmbH geführt.

Haftung

Die GmbH haftet mit dem GmbH-Gesellschaftsvermögen. Kommanditisten haften mit der Höhe ihrer Einlage.

Steuern

Neben Umsatz- und Gewerbesteuer fällt bei der GmbH & Co. KG auch Körperschaftsteuer für den Gewinn der GmbH an.

Für wen geeignet? 
Du hast Partner, die mit Dir zusammen ein Unternehmen gründen wollen? Diese möchten gerne in Deine Geschäftsidee investieren, aber nicht mit ihrem Privatvermögen dafür einstehen? Dann ist die GmbH & Co. KG eine gute Wahl.

5. UG (haftungsbeschränkt)

Die Unternehmergesellschaft ist eine Variante der GmbH. Bei der UG bringst Du eine Stammeinlage von mindestens 1 Euro bis maximal 25.000 Euro ein. Jährlich sind 25 Prozent Rücklagen zu bilden, bis das Stammkapital die 25.000 Euro erreicht hat. Dann wird in der Regel aus der UG eine GmbH.

Gründung

  • Für die Gründung einer UG ist in Gesellschaftervertrag sowie eine Stammeinlage (siehe oben) vorgeschrieben.
  • Du kannst die UG allein oder mit mehreren Personen gründen.
  • Wie die GmbH wird auch die UG in das Handelsregister eingetragen.

Unternehmensführung

Du kannst Dein Unternehmen als Geschäftsführer selbst leiten. Oder Du stellst einen eigenen Geschäftsführer dafür ein.

Haftung

Die UG ist maximal bis zur Höhe des Stammkapitals haftbar. Du stehst nicht mit Deinem Privatvermögen für Fehler ein.

Steuern

Wie bei der GmbH fallen Umsatz- und Gewerbesteuer, Lohn-, Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer an.

Für wen geeignet? 
Du möchtest eine kleine Firmen ins Leben rufen? Du hast aber keine 25.000 Euro Kapital, die Du einbringen kannst? Gleichzeitig willst Du nicht mit dem gesamten Vermögen haften? Dann könnte die Unternehmergesellschaft als Rechtsform für Dich passen.

6. Kleine Aktiengesellschaft (AG)

Eine Aktiengesellschaft ist die Rechtsform für eine große Firma? Nicht unbedingt, denn Du kannst auch eine Kleine Aktiengesellschaft gründen. Auch als Einzelperson. Allerdings brauchst Du dann mindestens drei Aufsichtsräte, die Deine Arbeit kontrollieren. Um Dein Handelsgewerbe als AG zu gründen, benötigst Du mindestens 50.000 Euro Grundkapital. Dieses wird in Aktien aufgeteilt. Käufer und damit Anleger der Aktien sind meist Mitarbeiter und Kunden. Die Kleine AG muss nicht an die Börse gehen, sie kann aber.

Gründung

  • Die AG ist immer ein Handelsgewerbe. Sie ist beim Gewerbeamt anzumelden und im Handelsregister einzutragen.
  • Die formellen Anforderungen sind anspruchsvoller als bei einer GmbH. Dadurch ist die Gründung aufwendig und teuer. Für die Gründung ist eine Satzung bzw. ein notariell beurkundeter Gesellschaftsvertrag sowie ein Grundkapital (siehe oben) notwendig.

Unternehmensführung

Wenn Du allein gründest, kannst Du Dein Unternehmen als Vorstandsvorsitzender selbst leiten. Der Aufsichtsrat übernimmt die Kontrolle. Die Aktionäre haben per Hauptversammlung Mitsprache- und Entscheidungsrechte.

Haftung

Bei der Kleinen AG ist die Haftung auf das Vermögen des Unternehmens begrenzt.

Steuern

Bei der AG sind Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer zu zahlen. Für Anteilseigner fällt auf Ausschüttungen Kapitalertragsteuer an.

Für wen geeignet? 
Du willst ein Handelsunternehmen gründen und brauchst viel Geld dafür? Mit der Kleinen AG erhältst Du relativ schnell und einfach Eigenkapital – durch die Einlage der Aktionäre und durch die Option, später an die Börse gehen zu können. Zudem sind die Gesellschaftsanteile einfach zu übertragen. Das erleichtert die Nachfolgeregelung.

7. Kommanditgesellschaft (KG)

Mit der Kommanditgesellschaft betreibst Du Dein Handelsgewerbe als gemeinschaftliche Firma. Du möchtest Dein Unternehmen allein führen, brauchst aber externes Kapital? Dann ist die KG die richtige Rechtsform für Dich. Du holst Dir Partner, die jedoch nur ein Kontroll- und kein Mitspracherecht haben. Ein Mindestkapital ist nicht notwendig.

Gründung

  • Eine Kommanditgesellschaft kann mit mindestens zwei Gründern ins Leben gerufen werden. Die Gesellschafter bezeichnet man als Kommanditisten und Komplementär.
  • Die KG wird in das Handelsregister eingetragen.

Unternehmensführung

Die Geschäfte werden vom Komplementär geführt. Der Kommanditist kontrolliert und prüft den Jahresabschluss. Mehr Mitspracherecht hat er nicht.

Haftung

Der Kommanditist haftet nur in Höhe des eingebrachten Kapitals. Der Komplementär haftet mit seinem gesamten Vermögen.

Steuern

Die Kommanditgesellschaft ist umsatz- und gewerbesteuerpflichtig.

Für wen geeignet? 
Wenn Du Partner mit zusätzlichem Kapital suchst, aber einziger Chef im Unternehmen sein willst, dann ist die Kommanditgesellschaft interessant für Dich.

8. Offene Handelsgesellschaft (OHG)

Du willst Dich als Gewerbetreibender mit einem Partner zusammenschließen? Dann ist die Offene Handelsgesellschaft eine Möglichkeit. Sie ist die Weiterentwicklung der GbR. Das Unternehmen wird durch einen Notar in das Handelsregister eingetragen. Damit bist Du buchführungs- und bilanzierungspflichtig. Da Du als Gesellschafter mit Deinem Privatvermögen haftest, ist die OHG bei Kreditgebern gerne gesehen.

Gründung

  • Eine Offene Handelsgesellschaft kann von mindestens zwei Kaufleuten gegründet werden. Die OHG benötigt kein Mindestkapital. Die Gründung ist damit kostengünstig und einfach.
  • Lediglich für den Eintrag im Handelsregister fallen Gebühren an.
  • Rein rechtlich kann auf einen schriftlichen Vertrag zwischen den Gesellschaftern verzichtet werden. Es ist dennoch ratsam, die wichtigsten Geschäftsbelange vertraglich zu fixieren.

Unternehmensführung

Du bist Inhaber und leitest das Unternehmen. Du trägst die volle Verantwortung.

Haftung

Jeder Gesellschafter haftet voll mit seinem gesamten Vermögen.

Steuern

Bei einer OHG fällt Gewerbesteuer an. Diese ist alle drei Monate an das Finanzamt abzuführen. Außerdem musst Du Umsatzsteuer bezahlen.

Für wen geeignet? 
Wenn Du mit einem Partner ein kleines oder mittelständisches Handelsunternehmen gründen willst, dann ist die OHG geeignet. Sie ist einfach und schnell umzusetzen. Die OHG ist passend, wenn großes Vertrauen zwischen Deinem Partner und Dir besteht, da alle Gesellschafter Mitspracherecht haben.

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Mit der passenden Rechtsform loslegen

Auf dieser Seite hast Du mehr über die unterschiedlichen Rechtsformen erfahren und welche Fragen Du für Dich klären solltest. Zusätzlich empfehlen wir: Sprich mit Personen, die bereits ein Unternehmen gegründet haben. Lass Dir von ihren Erfahrungen berichten. Und triff dann Deine Entscheidung.

Wenn Du die Rechtsform für Deine Geschäftsidee gewählt hast, kannst Du im nächsten Schritt Deinen Businessplan angehen. Erstelle noch heute Deinen persönlichen Businessplan – mit dem kostenlosen Online-Tool von Lexware.